Erfolgs-Guide zum Semesterstart: Unsere sieben wichtigsten Tipps

Du bist fertig mit der Schule, bereit für die Welt – und für ein Studium?
Dann ist das hier der ultimative Einsteiger-Guide, damit in deinem ersten Semester und deinem Studentenleben alles rund läuft.
Denn mit dem Start deines Studiums kommen viele Veränderungen, neue Herausforderungen und ein komplett neuer Lebensabschnitt auf dich zu.

Wir haben die sieben wichtigsten Tipps für dich zusammengetragen, damit du an deinem ersten Tag nicht bei den Wirtschaftswissenschaftlern landest, obwohl du dich für Biotechnik interessierst und du nicht am Ersten des Monats schon Nudeln mit Ketchup essen musst.  


1. Uni oder Hochschule?

19.559 Studiengänge gab es im Wintersemester 2018/2019 in Deutschland – an Hochschulen und Universitäten. Deswegen musst du dir erst einmal darüber im Klaren werden, was du willst. Ein Studium an einer Universität? Oder doch lieber an einer Fachhochschule? Wo wird dein Lieblings-Studiengang überhaupt angeboten? An Universitäten wird in aller Regel eine Hochschulreife (Abitur) benötigt und an Fachhochschulen reicht eine allgemeine Fachhochschulreife (Fachabitur).

2. Das Bewerbungsverfahren, was musst du beachten?

Okay, du weißt, was du studieren willst und auch, wo. Jetzt geht’s ans Eingemachte, die Bewerbung. Hier gibt es gleich einiges zu beachten. Das Wichtigste? Fristen und – dass du sie einhältst.
Diese sind online auf der Seite der jeweiligen Uni / Hochschule einzusehen, in aller Regel endet die Bewerbungsfrist zum Wintersemester Mitte Juli und zum Sommersemester Mitte Januar. (In Sachen Bewerbungsfrist halten wir uns mit diesem Artikel nicht an die Frist, aber lies weiter, es lohnt sich!)

Welche Dokumente brauchst du, um dich zu bewerben oder direkt einzuschreiben?
Bei den meisten Universitäten / Hochschulen brauchst du:

Ein ausgefülltes Bewerbungsformular

Dieses findest du meistens auf der Seite deines Studiengangs. Du füllst es aus und schickst es mit den restlichen Unterlagen ein.


Nachweis über Hochschulzugangsberechtigung

Was heißt das? Das Dokument, mit dem du dich für ein Studium einschreiben kannst: Ob du eine Allgemeine Hochschulreife oder eine Fachhochschulreife brauchst, hängt davon ab, was du studieren willst. Was aber immer gilt? Dass du eine beglaubigte Kopie einreichst.
   
Je nachdem, was und wo du studieren möchtest, gibt es noch weitere Unterlagen, die du einreichen musst. Und auch die Bewerbungsverfahren unterscheiden sich: Manchmal wirst du zum persönlichen Gespräch, zu einem Eignungstest eingeladen oder musst noch ein Motivationsschreiben einreichen.
Informiere dich also rechtzeitig darüber, welche Unterlagen du brauchst, damit du pünktlich zum Herbst loslegen kannst.

3. Wo kommt das Geld her?

Den meisten Studierenden ist klar, dass die nächsten Jahre kein Leben mit Champagner und schnellen Autos bereit halten werden. Aber es gibt Wege, wie du deinen Kühlschrank mit mehr als Ketchup und Bier füllen kannst.

Bafög

Wenn wir schon beim Thema Fristen sind: Die gibt’s auch beim Bafög. Also informiere dich auch rechtzeitig, ob du überhaupt bafögberechtigt bist und welche Unterlagen du einreichen musst. Doch es lohnt sich, Studierende bekommen im Schnitt 500 Euro im Monat. Ein Teil des Bafögs muss nach dem Studium zurückgezahlt werden, insgesamt aber nicht mehr als 10.000 Euro. Mehr Informationen findest du auf der offiziellen Bafög-Seite.

Nebenjob

Schaffst du es neben dem Studium noch arbeiten zu gehen?
Lautet die Antwort ja, dann sei dir gewiss dass du nicht jeden Job annehmen solltest, nur um etwas Geld zu verdienen. Wir haben alle festgestellt, dass ein Studentenjob in deiner Studienrichtung Gold wert ist.
Du lernst den theoretischen Unterricht direkt in die Praxis umzusetzen, dadurch werden sich deine Noten langfristig verbessern und du bist fit für die Arbeitswelt.

Auf der Suche nach einem Studijob, der zu dir passt? Schau mal bei unserer Jobbörse vorbei!

4. Organisiere die notwendige Hardware

Geht’s heutzutage immer noch mit Stift, Block und ohne Laptop?
Wir haben da eine klare Meinung … und zwar: Es kommt drauf an!
Für die meisten Studierenden ist ein Laptop aber ein absolutes Must-have. Doch wie teuer muss es sein?

Du benötigst keinen 1.000-Euro-Laptop, um den Alltag zu überstehen. Für die meisten Studiengänge muss er nicht viel mehr können als Office-Anwendungen zu stemmen, Mitschriften zu ordnen und dich während Ruhephasen zu unterhalten.
Er muss nicht brandneu sein, bei Ebay-Kleinanzeigen und Rebuy gibt es sehr gut erhaltene Geräte für wenig Geld.  Es soll ein neuer Laptop sein? Viele Hersteller bieten einen Studentenrabatt auf ihren Seiten an.

5. Ausziehen und Leben lernen

Häufig ist es absolut nötig auszuziehen, nicht selten verschlägt es einen in eine neue Stadt.
Aber selbst wenn man in seiner Heimatstadt bleibt, lohnt es sich, Hotel Mama zu verlassen, um das Campusleben richtig kennenzulernen, dabei musst du dir zunächst darüber klar werden, was du suchst. Danach richten sich dann deine nächsten Schritte. Suchst du nur eine Schlafmöglichkeit, die so günstig wie möglich sein soll? Dann ist das Studentenheim wohl deine erste Wahl.  Du legst Wert auf Privatsphäre und bist bereit, mehr zu zahlen? Dann wird es wahrscheinlich eine kleine Wohnung in der Stadt. Oder du bist auf der Suche nach Anschluss? Dann ist eine WG wahrscheinlich das Beste für dich. Informationen findest du über dein Studentenwerk oder einschläge Online-Portale. Und auch hier gilt: Je früher du anfängst zu suchen, desto besser. Gerade in Großstädten zum Wintersemester hin kommt die Wohnungssuche einer Odyssee gleich.

6. Privatleben und Freunde

Wenn du deine Studienzeit genießen möchtest, knüpfe neue Kontakte.
Widme nicht 100% deiner Zeit dem Studium, wenn du neue Freunde findest, gewinnst du gesunden Abstand zum Studentenalltag und außerdem kannst du auch effektiver mit ihnen lernen. Ein guter Ort um neue Leute kennenzulernen ist Sport. Beim Unisport findest du eine riesige Auswahl an Sportarten. Wenn du bereits vor deinem Studienstart deine sportliche Karriere starten möchtest und neue Leute kennenlernen willst, dann stürze dich in die aufregende Welt der Facebook-Gruppen deiner Stadt.

7. Aller Anfang ist schwer

Bereite dich darauf vor, dass dir am Anfang nicht alles auf Anhieb gelingen wird, aber denk dran: Deine Kommilitonen erleben gerade den selben Schock wie du. Tausche dich mit ihnen aus, triff deine Freunde regelmäßig, finde für dich die richtige Lernmethode und bleib am Ball. Du schaffst das!


Noch ein letzer Tipp  

Apropos Lernmethode: Zum Schluss haben wir noch etwas für dich.
Mit unserer Lernpalttform charly.education kannst du all deine Unterlagen organisieren, bearbeiten und ausdrucken. Und zwar kostenlos! Probiere es direkt aus. Viel Erfolg im neuen Semester!