Nothing's impossible: So lernst du alles, was du willst

Wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Lernen … ist der Spruch, der schon immer für Augenrollen gesorgt hat. Und trotzdem steckt in dieser Klischeekeule ein Fünkchen Wahrheit. Denn auch wenn es Dinge gibt, die wir lernen müssen (weil es Teil unserer Studienordnung ist), gibt es Dinge, die wir lernen, weil wir Lust darauf haben. Weil wir es unbedingt können wollen. Und einfach, weil es Spaß macht.

Du hast dir dieses Semester vorgenommen, etwas Neues zu lernen? Hast dich in den Semesterferien inspirieren lassen? Mit diesen fünf Tipps schaffst du es!

5 Tipps, mit denen du in diesem Semester das lernst, was du willst

1. Finde dein Was und dein Warum

Erst einmal musst du natürlich wissen, was du lernen willst. Damit du deine Ziele nicht nur setzt sondern auch tatsächlich erreichst, solltest du sie einerseits so spezifisch und so realistisch wie möglich formulieren. Statt Ich möchte italienisch sprechen lieber Ich möchte alltägliche Unterhaltungen auf Italienisch führen können.

Wenn du dein Ziel hast, brauchst du im nächsten Schritt dein Warum.
Warum willst du etwas lernen?
Und warum brauchst du überhaupt ein Warum?

Weil dein Warum dir Motivation gibt, dein Ziel zu ins Visier zu nehmen, verfolgen und zu erreichen. Dein Warum sollte von dir selbst kommen und nicht von anderen an dich gestellt werden. Ist dein Warum stark genug, spornt es dich mehr an.

Ich möchte alltägliche Unterhaltungen auf Italienisch führen können, weil ich die Sprache schön finde und ab April ein Auslandssemester in Bologna mache. Basta!

2. Setz dir eine Deadline und plan dir direkt Zeit ein

Seit Ewigkeiten hast du dir vorgenommen, ein bestimmtes Buch endlich mal zu lesen oder diese eine Aufgabe zu erledigen – und machst es einfach nicht. Weil dir eine Deadline fehlt. Ohne Deadline ist es einfach, Dinge aufzuschieben. Ständig kommt etwas dazwischen, was dir wichtiger erscheint oder deine Aufmerksamkeit in Beschlag nimmt.  

Bleiben wir beim italienisch-Beispiel. Ab April geht’s für dich nach Bologna – und schon hast du deine Deadline. Der 1. April 2020. Bis dahin willst du in der Lage sein, alltägliche Unterhaltungen auf Italienisch zu führen.

Doch die Deadline allein bringt dein italienisch nicht von Null auf Nativespeaker-Niveau.
Deswegen solltest du dir, wenn du deine Deadline festlegst, direkt feste Zeiten einplanen, in denen du auf besagtes Ziel hinarbeitest.

Damit ich mein Ziel erreiche, werde ich jeden Tag 20 Vokabeln lernen.

Apropos Lernen: Erstell bei charly.education ganz einfach deine Karteikarten – und lerne sie mit unserer App für Android oder iOS unterwegs.

3. Finde etwas, das zu dir passt

Nach dem Was und dem Warum kommt das Wie: Wie willst du deinen neuen Skill lernen? Digitalisierung sei Dank gibt es unzählige Arten, etwas zu lernen. YouTube-Videos, E-Books, Podcasts … Und natürlich sind auch oldschool-Angebote wie VHS-/ Uni-Kurse oder Bücher geeignet. Das Wichtigste? Dass du etwas auswählst, was zu dir passt. Du bist eher der Typ, der Austausch braucht? Dann such dir einen Tandempartner.

4. Hol dir Hilfe!

Apropos Tandempartner: Nutze auch dein privates Umfeld, um deinem Ziel näherzukommen. Vielleicht kennt jemand jemanden, der italienisch spricht und sein Deutsch verbessern will? Außerdem hilft es wie bei allen guten Vorsätzen, wenn andere Leute von deinen Zielen wissen. Dein Kommilitone geht mit dir zusammen ins Ausland? Tut euch zusammen und tauscht euch regelmäßig zu eurem Fortschritt aus – so könnt ihr euch gegenseitig als Sparring Partner pushen und bei Problemen unterstützen.

Du hast ein Ziel? Dann bietet dir unsere Karteikarten-App genau den richtigen Support: Du kannst deinen Lernfortschritt beobachten und tracken. Lade dir die Android- oder die iOS-Version herunter!

5. Fang an!

Du weißt …

was du lernen willst?
warum du es lernen willst?
bis wann du etwas beherrschen willst?
wie du vorgehen willst?
mit wem du dein Ziel erreichen kannst?

Dann leg los! Der erste Schritt ist immer der schwierigste, aber du schaffst das! Du kannst klassisch mit einem Kalender arbeiten, einer To-Do-Liste, einem Bullet Journal … wie du dich organisierst, bleibt dir selbst überlassen – die Hauptsache ist, dass du dich organisierst.


Was hast du dir dieses Semester vorgenommen – und wie willst du dein Ziel erreichen?

Artikelbild: Arvind shakya via pexels.com