9 Dinge, die dir in der Uni niemand sagt

Ist das der Ernst des Lebens?

Voller Vorfreude geht’s an die Uni! Du bist aufgeregt, ein bisschen nervös, schließlich weißt du: Das Leben ist kein Ponyhof und an der Uni könnte der berühmt-berüchtigte Ernst des Lebens jetzt tatsächlich mal losgehen. In den Ersti-Wochen wirst du zwar auf einiges vorbereitet – aber diese 9 Dinge sagt dir niemand explizit.

1. Dass alle anderen genauso lost sind

Dieser eine Kommilitone, der in Seminaren mit Fachwörtern und -wissennur so um sich schmeißt? Kocht auch nur mit Wasser. Gerade in den ersten Tagen und Wochen des ersten Semesters gibt es einige Spezialisten, die es mit der Taktik fake it till you make it etwas zu weit treiben. Die gute Nachricht? Entweder sie fliegen irgendwann auf, es wird für alle Anwesenden deines Seminars kurz unangenehm oder sie merken irgendwann von selbst, dass niemand wirklich davon beeindruckt ist, wenn jedes zweite Wort so gestelzt daher kommt, dass sich selbst dein Literaturprofessor am liebsten die Ohren schreiend zuhalten würde.

2. Dass Stipendien nicht nur was für Überflieger sind

Eine der am weitesten verbreiteten Mythen in Sachen Uni ist der, dass nur 1.0er-Kandidaten finanzielle Unterstützung erhalten. Tatsächlich gibt es viele unterschiedliche Förderprogramme – die jeweils ganz andere Studi-Typen fördern. Manchen ist gesellschaftliches Engagement wichtig, andere unterstützen marginalisierte Gruppen wie alleinerziehende Studierende oder Studierende mit Behinderung.

_______________________________________________________________________________________________________

Um herauszufinden, für wen du der perfekte Stipendiat bist, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Stipendienlotsen ins Leben gerufen. Und hier gibt’s noch weitere Datenbanken.

_______________________________________________________________________________________________________

3. Dass Regelstudienzeit kein Muss ist

Ja, das BAföG-Amt ist nicht begeistert, wenn du länger brauchst als vorgesehen, deine Eltern schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, aber: Lass mal die Kirche im Dorf. Manche Dinge dauern etwas. Und gerade wenn du dich entscheidest, mit einem ERASMUS-Aufenthalt europäische Uni-Luft zu schnuppern, kann es passieren, dass du ein oder zwei Semester anhängen musst. Was dir aber jeder sagen wird? Dass es das wert ist.
Also: Keep calm and keep on studying.

4. Dass es kein Weltuntergang ist, wenn du mal eine Klausur verhaust

Passiert. Klar, schön ist anders – aber du hast immer noch einen zweiten und dann noch einen Drittversuch. Das schaffst du schon. Wie du dir trotz Nachklausur trotzdem nicht die Zeit vermiesen lässt, zeigen wir dir hier.

5. Nur weil du nicht gut in der Schule warst, heißt das nicht, dass du die Uni nicht rockst

Jedes Ende ist auch ein Neuanfang. Für viele ist die Uni eine Chance, sich jenseits von Schule und festgefahrenen Rollen neu zu erfinden. Du hast an der Uni (und in einer neuen Stadt) keine Vorgeschichte. Kein Geschichtslehrer, der schon deinen großen Bruder gehasst und das ganze auf dich projiziert hat. Du kannst neu anfangen. Und dadurch, dass Schule, gerade im Vergleich zu vielen spezialisierten Studiengängen so breit aufgestellt ist, kann es auch sein, dass du in der Uni mit deiner Spezialisierung so richtig aufblühst.
PS: Die Abinote interessiert nach der Immatrikulation niemanden mehr.

6. Dass das Prüfungsamt wie aus einem Asterix- und Obelix-Sketch ist

Öffnungszeiten, bei denen es selbst  mit der kleinstmöglichen Anzahl an Leistungspunkten unmöglich ist, vorbeizuschauen. Formulare, die du nicht findest und eine allgemeine Verwirrung, die in den Korridoren widerhallt. Das Prüfungsamt ist ein Ort, den viele Studierende früher oder später mal von innen sehen werden – und der einen, wenn man nicht darauf vorbereitet ist, komplett überfordern kann. Die beste Taktik? Es mit Humor nehmen und viel Zeit mitbringen.


7. Dass du anfangen musst, zu lernen – und was in der Klausur vorkommt

Wenn der Klausurtermin steht, ist das dein Startschuss, mit dem lernen anzufangen. Du allein bestimmst darüber, wann du mit was anfängst. In den seltensten Fällen wird dir jemand deine „Hausaufgaben” kontrollieren oder dich anhalten, jetzt doch noch einmal Gas zu geben.
Und auch, wenn man munkelt, dass es einige Profs gibt, die dir verraten, was klausurrelevant ist – bist dutrotzdem auf dich allein gestellt, außer …

_______________________________________________________________________________________________________

Einfach loslegen? Einfacher gesagt als getan! Mit unserer Lernplattform charly.education ändern wir genau das – und helfen dir, dein Lernen zu optimieren. Wie genau? Erfährst du hier! _______________________________________________________________________________________________________

8. Dass sich nicht viel von Semester zu Semester verändert

… du vernetzt dich mit den Semestern über dir. Dieser Text, den du nicht verstehst? Diese Prüfung, dessen Durchfallquote angeblich bei über 70 Prozent liegt? Haben Altsemester erfolgreich hinter sich gebracht. Vernetz dich so früh wie möglich mit ihnen – auch, um wichtige Infos über einzelne Profs und ihre Anforderungen zu bekommen.

9. Dass Profs auch nur Menschen sind

Und apropos Professoren. Aus der Entfernung wirken sie im Vorlesungssaal oft einschüchternder als sie sind. Vergiss nicht: Das sind auch nur Menschen. Ja, Menschen mit mehr Doktortiteln und akademischer Erfahrung als du, aber trotzdem Menschen. Wenn du etwas nicht verstehst, oder nicht weiterkommst, frag nach! Entweder in den Sprechstunden oder per E-Mail. Die meisten freuen sich über ehrliches Interesse ihrer Studierenden und nehmen sich dafür gerne Zeit.

Was sind Dinge, die euch niemand gesagt hat – und die euch aber jetzt den Uni-Alltag erleichtern?

Artikelbild: pixabay via pexels.com