The New Way of Studying – Wieso Zu-Hause-Studieren auch geil sein kann


Mangelnde Präsenzveranstaltungen = mangelnde Präsenzkontakte. Das Jahr 2020 verändert den Studi-Alltag gänzlich. Isoliert im trauten Heim fallen soziale Kontakte gänzlich flach. Keine existentialistischen Erörterungen im Pub um die Ecke, keine hitzigen Diskussionen im Seminarraum, kein gemeinsamer Lunch in der Mensa, finanzielle Sorgen, keine Clubs, kein Bib-Kaffee-Trash-Talk zwischendurch – einfach gesagt: kein normaler Uni-Alltag. Doch auch wenn du dich beim Home-Studying allein fühlst – du sitzt mit tausend Anderen im selben Boot. Und außerdem hat Studieren nun nicht nur den Pyjamahosen-Vorteil. 



Home-Studying – Deine Vorteile (!?) auf einen Blick

  1. Asynchrone Veranstaltungen: Studieren wird flexibler und du kannst dir Vorlesung, Tutorium und Co. so in den Alltag legen, wie du’s brauchst. Auch als Studierende/r kannst du endlich von einer guten Work-Life-Balance profitieren.
  2. Du kannst dich gelassen an deinen Biorhythmus halten. Ist doch ganz nice, wenn man mal richtig ausschlafen kann, besonders vor einer HöMa-Vorlesung.
  3. Home-Studying könnte das nächste große Ding sein. Die Arbeitswelt spricht bereits von einer New Work-Bewegung. Du bist eine/r der Ersten, die es testen. Du bist der Beginn einer neuen Bewegung! Außerdem gewöhnst du dich bereits an diese Umstände und wärest später im Job schon ein richtiger Home Office Profi
  4. Studi-freundliche Sonderrichtlinien meinen es momentan gut mit dir! Für die Unis ist dieser Zustand genauso neu wie für dich. Um möglichen rechtlichen Konsequenzen aus dem Wege zu gehen, entscheiden die Unis stets zum Vorteil der Studierenden. Nimm dir ein Beispiel an der Freiversuchsregelung oder der verlängerten Regelstudienzeit. 
  5. Zeitersparnis: Du sparst dir den Weg zur Uni, das Warten auf deine Bahn, die Zeit zwischen dem Seminarraumwechsel und und und. Überleg mal, was du mit dieser vielen Zeit nun alles anstellen kannst!
  6. Vorlesungsskript, Paper, Seminarraum, deine Kommilitonen – Alles an einem Ort! Wieder spart dir das Zeit und macht dich mega-mäßig flexibel. Du kannst deinen ganzen Uni-Alltag in deinen Rucksack stecken und überallhin mitnehmen.
  7. Entspanntes Lernen im gewohnten Umfeld: Niemand da, der dich verurteilt. Lümmel-Pulli, Lieblingstasse, Kuschel-Socken, Oversize-Jogger – Lerne so, wie du dich wohl fühlst. 
  8. Mehr Freiheiten: Essen, Trinken, laut Lesen, Musik hören etc. Niemand da, der es sieht, niemand da, der es hört & niemand da, den es stört.  
  9. Du kannst ein kurzes Nickerchen machen, wann immer du willst. In der Uni ist es nicht immer so easy gewesen, einen gemütlichen Lümmel-Platz zu finden, oder?
  10. Du kannst an der TU Berlin studieren und gleichzeitig ‘ne originale Brezel in deiner Heimat Bayern genießen, oder ohne schlechtes gewissen noch länger Hotel Mama für dich nutzen und dir noch mehr Kosten sparen. Rein theoretisch könntest du aber auch an jedem anderen, schönen Ort studieren. Du entscheidest, wo du während der Vorlesung sein möchtest.


Optimistischer Zoom-Online-Home-Study-Streber werden – Deine Tipps


1. 💻 Öffne dich virtuellen Welten

Isoliert sein ist ätzend, muss aber nicht sein. Nutze die Vorteile der sozialen Netzwerke und connecte dich virtuell mit Kommilitonen deiner Uni/ deines Faches/ deiner Vorlesung. Nutze beispielsweise das von Studis-Online kreierte Hashtag #studis2020 und tausche dich aus! Auch digitale Lerngruppen können helfen; ob über WhatsApp, Slack, Zoom, Skype, FaceTime, Microsoft Teams oder oder oder, es gibt tausende Mittel und Wege. Die Vorteile und Nachteile einzelner Tools kannst du hier nachlesen. 

2. 📋 Organisation und Struktur

In der aktuellen Situation kann schnell mal eine geregelte Tagesstruktur flöten gehen. Deshalb kann es dir helfen, deinen Tag morgens schon etwas durchzuplanen. Vielleicht hilft ja eine To-Do-Liste? Kennst du auch dieses befriedigende Gefühl des Done-Häkchens-Setzens? Das ist berauschend! 

3. 📚 Es ist alles in bester Ordnung

Eliminiere Krims-Krams, Plunder und Smartphone aus deinem Arbeitsumfeld: Halte deinen Schreibtisch ordentlich. Gib’ Ablenkung keine Chance.

4. 📵 Zeit ist relativ

Besonders Smartphone-Zeit. Nicht selten werden aus Sekunden Minuten und aus Minuten Stunden. Danach kennst du deinen Instagram Feed auswendig, doch hast schlichtweg gesagt, rein gar nichts daraus gelernt. Versuche also, jegliche Ablenkungspotentiale auszumerzen. 

5. 📝 Niemals notiz-faul werden

Auch wenn du im Home-Studying etwas mehr auf den easy-going Modus gehen kannst, bedeutet das nicht, dass du ein Mitarbeiten und Notieren vergessen solltest. Am Ende helfen dir deine Notizen und Mitschriften dabei, dich an lang zurückliegenden Stoff zu erinnern. Für deine Klausurvorbereitung ist das essentiell. Da haben sogar wir von charly hilfreiche Tools, die dein Lernen definitiv auf’s nächste Level bringen. 

 

6. ⏱️ Zeitmanagement

Um wirklich erfolgreich Lernen und Arbeiten zu können ist ideales Zeitmanagement gefragt. Kennst du beispielsweise die 18 Minuten Regel oder das Pareto Prinzip? In einem anderen Blogbeitrag haben wir noch viele weitere Zeitmanagement-Methoden für dich zusammengetragen. 

7. ✍️ Schreib’ analog nicht gänzlich ab

Digitales Semester muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass du auch wirklich alles digital erledigen musst. Das ein oder andere auch handschriftlich auszuformulieren ist immernoch sehr sinnvoll wie effektiv, da hierbei andere Synapsen da oben in Schwung gebracht werden – das behaupten immerhin kluge Neurowissenschaftler.

8. ☕ Mach’ mal ne Pause

Bei all dem ungewohnten Stress, dem Druck und der geforderten Selbstdisziplin ist es wichtig, auch mal einen Gang runterschalten zu können. Take a break, take a KitKat und so. 

9. 🎬 Cuuuuuuut!

Der Tag hat auch irgendwann ein Ende. Im Home Office gibt es einen weniger klaren Feierabend. Setz’ dir einen Wecker und hör’ auf. Irgendwann ist’s auch mal genug. 

10. 💃🤸♂️🧘♀️  Treat Yourself

Unternimm’ einen Spaziergang, meditiere, geh’ Laufen, koch dir wat feines, lies ein spannendes Buch oder tanz’ ne Runde zu deinem Lieblingssong.

 

11. 👐 Schrei’ um Hilfe!

Du bist nicht allein. Und wenn du mal nicht klar kommst oder du nicht weiter weißt, such’ dir Hilfe! Es gibt für jedes Problem eine (online) Ansprechpartner-Lösung.

Diese Tipps hier stärken deinen Geist:

  1. Frische Luft
  2. Ausreichend Schlaf
  3. Meditation/ Yoga
  4. Soziale Kontakte virtuell pflegen
  5. Bewegung
  6. Feste Strukturen und Tagesabläufe
  7. Entspannte Umgebung
  8. Ruhige Klänge/ Musik


Für uns alle ist dieses Jahr eine schwere Zeit. Doch gemeinsam sind wir stark! Wir hoffen, dass du mit diesen Tipps nicht den Kopf verlierst und dich eventuell eher auf die Vorteile der Situation konzentrieren kannst. Schwarzmalerei hat bekanntlich noch niemandem geholfen. 


Suchst du noch nach effizienten, digitalen Tools, die dein Home-Studying aufpimpen würden? Schau mal, was wir hier für dich haben. 


Viel Erfolg beim Lernen,


dein Team von charly