Voller Fokus: So bleibt ihr beim Lernen konzentriert

Im Schnitt greifen wir 214 Mal pro Tag danach, also neun Mal pro Stunde.
Der Autor und Informatiker Alexander Markowetz von der Universität Bonn hat im Rahmen eines Forschungsprojekts die Handynutzung von 60.000 Personen ausgewertet. Das Ergebnis?
In den 18 Stunden, die wir im Schnitt wach sind, unterbrechen wir das, was wir eigentlich gerade machen wollten, alle 18 Minuten, um irgendwas auf dem Handy zu machen.

Mittlerweile sind wir auf das Vibrieren, das Klingeln und das Piepen schon fast konditioniert: Sobald sich etwas auf dem Display tut, lassen wir alles stehen und liegen, um nachzuschauen, was jetzt passiert ist.

Aber ich mache doch noch andere Sachen nebenher, verteidigen wir uns jetzt. Man kann ja schließlich mehrere Sachen gleichzeitig machen. Nja, geht so.

Forscher der Universität Seattle haben untersucht, was beim Multitasking im Gehirn passiert.
Und? Nicht so viel. Denn Menschen seien nicht dazu in der Lage, mehrere komplexe Dinge gleichzeitig zu erledigen. Denn wer von einer Aufgabe zur nächsten springt, dessen Gehirn schließt nicht automatisch mit dem alten ab, um sich komplett dem neuen Vorhaben zu widmen. Deswegen kann man sich nicht zu einhundert Prozent auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

Um dann wieder in den Flow reinzukommen, in dem wir am produktivsten arbeiten, brauchen wir ganze 15 Minuten, um wieder voll bei der Sache zu sein. Und dann ist es schon wieder fast Zeit für eine Pause; jedenfalls, wenn ihr die Pomodoro-Methode für euch entdeckt habt.

Und jede Unterbrechung, jeder Griff nach dem und jeder Blick aufs Handy macht diesen Flow wieder zunichte.

Gerade beim Lernen ist Zeit kostbar: Denn innerhalb kürzester Zeit muss so viel Wissen wie möglich ins Gehirn – und dort auch abrufbar bleiben.

Damit ihr euch selbst und euren Lernerfolg nicht sabotiert, könnt ihr bei www.charly.education ganz einfach den Fokus-Modus nutzen. Der fungiert wie digitale Scheuklappen: Im Vollbildmodus habt ihr nur eure Lernunterlagen vor euch – Notifications anderer Anwendungen sind in der Zeit ausgestellt.

Ach so, eine Sache noch zum Schluss: Abgesehen vom Fokus-Argument solltet ihr euch vielleicht noch einmal überlegen, ob ihr euer Handy so oft in die Hand nehmen wollt.

Knapp 4.000 Bakterienarten tummeln sich auf den Displays – und können so Grippe oder sogar den Norovirus verbreiten. Also: Öfter mal das Handy sauber machen und das auch öfter mal weglegen. Gut für eure Gesundheit und für eure Noten.

Artikelbild: Chase Clark via Unsplash.com